Projekte der Gemeinde

Das Qbus-Projekt (vorläufig ausgesetzt)

Was ist QBUS?

• einzigartige Verbindung von Kultur und Gastronomie
• umfangreiches Event- und Kulturprogramm
• Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger
• Begegnungsstätte für Jung und Alt
• Förderung der Akzeptanz fremder Kulturen
• Abbau von Grenzen jeglicher Art
• Bürgerstiftung angelehnt an das Erfolgskonzept der Rohrmeisterei Schwerte

Welche Bereiche wird es im QBUS geben?

• Café
• Lounge
• Gaststätte
• Gastroküche
• Terrasse
• Festsaal & Eventlocation (weitere Planung)
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Was hat es mit der Bürgerstiftung auf sich?

Bürgerstiftung Nachrodt-Wiblingwerde

Aktueller Spendenstand: 54.700 €

(Stand 10. November 2020)

Der Arbeitskreis Rastatt als auch der Gemeinderat haben sich für die Weiterverfolgung des Projekts QBUS ausgesprochen. Die Bürgerstiftung Nachrodt-Wiblingwerde errichtet als Eigentümerin die neue Immobilie. Grund und Boden werden durch die Gemeinde bereitgestellt. Die gastronomische Nutzung wird an QBUS verpachtet. Wie schon bei der überregional bekannten Rohrmeisterei Schwerte, werden auch in Nachrodt-Wiblingwerde dauerhaft Werte für die Allgemeinheit geschaffen.

Was sind die Vorteile der gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts?

• Alle Spendengelder verbleiben auf Dauer in der Bürgerstiftung
• Die Bürgerstiftung agiert gemäß Satzung zweckgebunden und vertritt dabei stets die Interessen der Bürgerinnen und Bürger
• Spenderinnen und Spender erhalten eine Spendenquittung
• Die Festschreibung als Stiftung garantiert echte Mehrwerte in Form von kulturellen Veranstaltungen für alle Bürgerinnen und Bürger
• Das umfangreiche Event- und Kulturprogramm steht im Mittelpunkt des Betriebs, sorgt für Abwechslung und schafft wieder eine Begegnungsstätte
• Aufwertung von Lebensqualität und Ortsbild im Sinne der Allgemeinheit

Initiative ergreifen - Bürger machen Gemeinde

Werden Sie Teil der Bürgerinitiative für ein lebenswertes Nachrodt-Wiblingwerde.

Bürgerstiftungen engagieren sich lokal. Dort, wo Menschen leben und arbeiten, für gemeinnützige Anliegen in einer Gemeinde, Stadt oder Region.

Bürgerstiftungen sind Mitmach-Stiftungen. Jeder kann sich ehrenamtlich in einer Stiftung von Bürgerinnen und Bürgern für Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren und so die Gesellschaft vor Ort mitgestalten – mit Geld, Zeit und Ideen. Für ein gutes Zusammenleben, für bessere Startchancen von Kindern und Jugendlichen, für die Integration von Geflüchteten, für Kultur, Denkmal- oder Umweltschutz.

Bürgerstiftungen schaffen Bleibendes.
Bürgerstiftungen bauen langfristig einen Kapitalstock auf, um aus den Erträgen und durch zusätzliche Spenden lokale gemeinnützige Vereine und Initiativen zu fördern oder eigene Projekte umzusetzen. Wer die Idee für eine eigene Stiftung hat, kann diese unter dem Dach einer Bürgerstiftung verwirklichen.

Bürgerstiftungen dienen auch künftigen Generationen. Das Stiftungskapital ist auf ewig angelegt. Eine solche Stiftung wird in Nachrodt-Wiblingwerde entstehen, um das Gelände an der Hagener Str. 4/6 für das Gemeinwohl zu entwickeln.

Bürgerstiftungen sind wirtschaftlich und politisch unabhängig. Sie sind ihrer Satzung verpflichtet, sie folgen keiner parteipolitischen oder konfessionellen Richtung.

Um eine Bürgerstiftung zu gründen, ist ein Stiftungskapital in Höhe von 50.000,- € erforderlich.

Ergreifen Sie jetzt Initiative für Nachrodt-Wiblingwerde

Möchten Sie Teil der Bürgerinitiative werden, um wieder einen Treffpunkt für alle Generationen, kulturelle Veranstaltungen und sicher auch als Anziehungspunkt für Besucher aus der Umgebung und Touristen zu haben?

Dann füllen Sie am besten noch heute Ihre Absichtserklärung aus! Anschließend können Sie diese an Herrn Waleczek in der Wulfeistraße 4 in 58642 Iserlohn senden oder in der Gemeindeverwaltung abgeben.

Die Absichtserklärungen reichen bereits aus, eine Bürgerstiftung zu gründen. Erst wenn eine Gründung erfolgt ist, muss das Geld fließen. Ein weiterer Vorteil einer „Stiftung in Gründung“ ist, dass dann möglicherweise Fördermittel beantragt werden können.

Ganz ausführlich können Sie Alles auf der Qbus-Website nachlesen.

Geförderte Projekte/Maßnahmen

Innen- und Außensanierung des bürgerschaftlich betriebenen Gartenhallenbades

Das Gartenhallenbad in Nachrodt-Wiblingwerde wurde in den Jahren 1968/1969 errichtet und ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur in der Doppelgemeinde. Es liegt verkehrsgünstig im Ortsteil Nachrodt an der Verbindungsstraße ins Höhendorf Wiblingwerde.

Seit 2013 wird das Gartenhallenbad durch einen privaten Träger in Eigenregie betrieben. Eigentümerin der Liegenschaft ist die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde.

Das Gartenhallenbad wird durch Vereine und Schulen genutzt. Durch die Angebote des Trägervereins mit Schwimmkursen für Kinder, Reha Sport, Frauenschwimmen und Aktionstagen, ist das Gartenhallenbad nicht nur für die Nachrodt-Wiblingwerder Bürger von Bedeutung.

Es ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, Frauen und Männer, Gesunde und Kranke, ein Ort der Integration.

Das Gartenhallenbad ist sanierungsbedürftig und auch einige Sicherungsmaßnahmen, wie die Elektroinstallation, die Brandschutzsicherung usw. sind teilweise zu erneuern.

Die Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen Sanierungsarbeiten erfolgt in enger Absprache zwischen Verwaltung und Trägerverein.

Die Maßnahme wurde im Städtebauförderprogramm Nordrhein-Westfalen veröffentlicht und wird gefördert durch:

Sanierung des Kornspeichers

Der Kornspeicher vom Hofe am Kreinberg stammt aus dem Jahr 1597. Im Jahre 1936 musste er dem Bau einer Remise weichen und wurde auf dem Schulhof der Grundschule Wiblingwerde wiedererrichtet. Auffällig an diesen kleinen Baukörpern ist eine konstruktive und auch größenmäßige Ähnlichkeit zu den Bauten der Wikingerzeit und zu den norwegischen Stabbauten des 11. Jahrhunderts. In der Zeit von 900-1577 wurden die Baukonstruktionen von Dithmarschen ins Sauerland gebracht.

Diese Kornkästen sind eine Sonderform bäuerlicher Klein- und Nebengebäude, die vornehmlich im märkischen Sauerland auftreten und als bewegliche Habe angesehen wurden. Sie dienten der Bergung von Saatgut, waren seltener Wehr- oder Fluchtspeicher wie mitunter auf den Bauernhöfen des Flachlands. In vielen Fällen waren es geräumig, unbelichtete Gehäuse, konnten aber auch, wie im Fall des Kornspeichers in Wiblingwerde, wie ein Speicher organisiert sein.

Das Gebäude wird durch den Heimat- und Verkehrsverein e.V. betreut. Dort befindet sich eine historische Schusterwerkstatt und ein altes Klassenzimmer aus den 50er Jahren.

Diese verwahrte Rarität ist derzeit sanierungsbedürftig. Neben dem Dach, und den Konstruktionshölzern sind unter anderem auch die äußeren Fachwerkwände zu sanieren.

Das Projekt:

„Sanierung eines ortsbildprägenden Gebäudes zur Sicherung ländlicher Bausubstanz“ wurde im Dorferneuerungsprogramm für das Jahr 2020 veröffentlicht und wird

gefördert im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe
„Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“
mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen

Nationale Klimaschutzinitiative - Umrüstung auf LED-Beleuchtung in der Sekundarschule

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab:

Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

In der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde wird das Vorhaben „Umstellung auf LED-Beleuchtung“ gefördert.

Das Vorhaben wird in einzelnen Projekten umgesetzt.

Vorhaben: KSI: Sanierung der Beleuchtung in den Fluren und Treppenhäuser der Sekundarschule in Nachrodt-Wiblingwerde auf LED-Technik Förderkennzeichen: 03K07751 Laufzeit vom 01.03.2018 – 30.09.2019

Vorhaben: KSI: Sanierung der Beleuchtung in der Sekundarschule in Nachrodt-Wiblingwerde auf LEDTechnik Förderkennzeichen: 03K07752 Laufzeit vom 01.03.2018 – 30.09.2019

Vorhaben: KSI: Umrüstung des 2ten OG auf LED Beleuchtung Förderkennzeichen: 03K11506 Laufzeit vom 01.08.2019 – 31.07.2020

Die Durchführung erfolgt mit der Unterstützung der Elektro Rieger GmbH und dem Projektträger Jülich (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen).

LEADER Region LenneSchiene

LEADER – Was ist das eigentlich?

Die Region LenneSchiene hat sich für die Förderperiode 2014 bis 2020 erfolgreich für das EU-Programm beworben. Die Region umfasst die sechs Kommunen Iserlohn (südlicher Teil), Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg und Finnentrop. Bis 2022 stehen insgesamt 2,7 Millionen Euro Fördergelder für Projekte zur Verfügung.

LEADER ("Liaison entre actions de développement de l'économie rurale") ist ein methodischer Ansatz zur Regionalentwicklung speziell für ländlich geprägte Räume. Das EU-Förderprogramm unterstützt die Menschen in der Region dabei, die Zukunft ihrer Heimat mitzugestalten.

Die LEADER-Region selbst entscheidet, für welche Handlungsfelder und Entwicklungsziele die Fördergelder eingesetzt und welche Projekte gefördert werden.

Was kann mit LEADER gefördert werden?

Es können innovative und nachhaltige Projekte zum Beispiel aus den Themenfeldern Dorfentwicklung, Naturschutz, Tourismus, Kultur, Land- und Forstwirtschaft, ehrenamtliches Engagement, Klimaschutz, Wirtschaft und Mobilität gefördert werden. Neben Projekten werden auch Aktionen, Wettbewerbe, Veranstaltungen, Schulungen, Studien oder Konzepte unterstützt.  

Wer kann mitmachen?

LEADER steht grundsätzlich jedem offen. Im Fokus stehen besonders Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihr Dorf, ihre Stadt und ihre Region einsetzen.